Anwendungen der Raumkognition: intelligente räumliche Assistenzsysteme

Der Mensch und dessen Interaktion mit seiner räumlichen Umgebung ist das zentrale Thema dieses Seminars. Wie nimmt der Mensch seine räumliche Umgebung wahr? Wie funktioniert das menschliche Gedächtnis für räumliches Wissen? Wie gewinnt man Erkenntnisse über das Verhalten des Menschen im Raum, und wie kann man daraus auf die Strukturen mentaler räumlicher Wissensverarbeitung schließen? Welche Möglichkeiten und Kanäle gibt es, um räumliche Informationen zu verarbeiten? Wie kann man die Erkenntnisse der Raumkognitionsforschung bei räumlichen Aufgaben wie interaktivem Planen, Architekturdesign, Layout- und Entwurfsaufgaben anwenden? Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Grundlagen der Raumkognition erläutert auf deren Basis verschiedene multimodale Assistenzszenarien beruhen. Als Ergebnis der Veranstaltung erarbeiten, präsentieren und diskutieren die TeilnehmerInnen ein eigenes räumliches Assistenzszenario.

Rahmenbedingungen und prüfungsrelevante Leistungen

  • regelmäßige Teilnahme (max. 2 Fehltermine)
  • lesen wissenschaftlicher Publikationen (max. 6, je 1 Woche Bearbeitungszeit; n-1 Texte müssen bearbeitet werden, n Anzahl der Texte)
  • einsenden von 2-3 Verständnis-/Diskussionsfragen per Email (bis Sonntag, 24 Uhr)
  • Diskussion der Texte im Plenum
  • Durchführung explorativer Studien in Kleingruppen
  • Präsentation der Ergebnisse aus den Kleingruppen
  • (1-2) schriftliche Ausarbeitung, Zusammenfassung, Protokoll oder Bericht über einen Plenartermin (3-4 Seiten, bis spätestens Freitag, 11 Tage nach Plenartermin, 12 Uhr) Zurück